You are currently viewing Der Chäferliweg in Illgau, SZ

Der Chäferliweg in Illgau, SZ

Auf einen Blick

  • Grillplatz: ja, viele  
  • ÖV: jein, Auto ist einfacher
  • Parken: ja, kostenfrei
  • Beiz: nur in Illgau
  • Spielplatz: ja
  • Strecke: 3 km

  • Rundweg: nein
  • Kinderwagen geeignet: jein
  • Bademöglichkeit: nein
  • Jahreszeit: ganzjährig
  • Dauer: 1 – 1.5 h
  • Tiere zu sehen: nein

Auf dem Chäferliweg von Illgau gilt es, sieben Käfer (bzw. Käferschilder) zu finden, die sich entlang des Weges versteckt haben. Aber von Anfang an: Ihr sucht eine kindgerechte Wanderung? Ihr habt sie gefunden:)

An einem schönen Junisamstag 2021 machten wir uns auf in das zauberhafte Muotatal, um den Chäferliweg von Illgau zusammen mit unserem mittlerweile dreijährigen Theo zu begehen. Vorneweg sei gesagt: mit 3 Jahren ist der Weg gut machbar.

Angesteuert haben wir die Talstation Illgau. An dieser kleinen, herzigen Luftseilbahn kann kostenfrei parkiert werden. Viele Autos haben wir nicht angetroffen. Die Seilbahn wirkt ein wenig wie aus der Zeit gefallen, aber das macht diesen Ort umso sympathischer, befindet man sich doch ganz in der Nähe der Bahn zum Fronalpstock (hochmodern, schnell, viele Menschen, dennoch einen Ausflug wert), und doch ist es hier, nur ein paar Kilometer weiter, so ganz anders. Alles ein wenig entspannter, nicht so hochmodern (die Gondeltüre muss noch von Hand entriegelt werden, die Luftseilbahn schwebt gemächlich über die sanften Wiesen, es gibt nur zwei 6er-Kabinen, usw.), aber dafür eben viel Natur und unglaublich viel Liebe, die man in den Chäferliweg gesteckt hat. So wirkte es jedenfalls auf uns.

Aber zurück zum Thema: das Auto wurde parkiert, anschliessend ging es mit der Luftseilbahn in einer kleinen 6er-Kabine hoch zur Bergstation St. Karl. Wir hatten Theos Laufrad dabei, welches zwar ab und an vom Papa oder von der Mama getragen werden musste, aber durchaus auf den sanft abfallenden Wiesen auch Verwendung gefunden hat.

Der Chäferliweg startet direkt an der Bergstation St. Karl, leicht zu erkennen an den Dutzenden Käfersymbolen, die überall den Weg weisen. An der Bergstation haben wir zunächst einmal die Z`nüni Pause eingelegt, denn Theo wollte am dortigen Erlebnisspielplatz sowieso ausgiebig verweilen. Obwohl es ein Samstag mit gutem Wetter im Juni war, trafen wir nur eine andere Familie an. Ein echter Geheimtipp, jedenfalls an diesem Tag…

Der Erlebnisspielplatz ist wirklich super: Grillplatz, Kugelbahn mit Mini-Gondel, Klettergerüste und Hexenhaus mit sooo vielen Details wollen entdeckt werden. Und natürlich muss das erste Chäferlischild gesucht werden:)

Anschliessend startet der Chäferliweg, der sich stets bergab zur Talstation Illgau schlängelt und eine leichte Wanderung darstellt. Theo hat es gut hinbekommen, auch mit Kinderwagen wäre es machbar (besser ein Offroad-Modell), den hatten wir aber nicht dabei. Immer wieder hat sich am Wegesrand ein kleines Abenteuer versteckt: sei es ein Spielplatz, ein Chäferlischild oder ein Glockenspiel. Der Weg ist durch und durch mit viel Liebe gestaltet worden und Theo war begeistert. Ungefähr auf halber Strecke bergab wartet der zweite Spielplatz (“Balmli”) auf die Kleinen, der u.a. eine kleine Hängebrücke mit Aussichtsplattform besitzt.

Übrigens: an beiden Spielplätzen (sowohl der Waldspielplatz an der Bergstation St. Karl als auch der Spielplatz Balmli) verfügen über fliessendes Wasser. So können die Hände gewaschen und Trinkwasser nachgefüllt werden.

Die Wanderung endet dort, wo sie begonnen hat: an der Talstation Illgau. Somit handelt es sich quasi um einen Rundweg, auch wenn man die Bergauf-Etappe mit der Luftseilbahn zurücklegt:)

Die Erwachsenen kommen bei dieser kleinen Wanderung ebenfalls auf ihre Kosten: herrliche Ausblicke richtung Muotatal und ruhige Natur erwarten den Wanderer überall. Da der Weg immer bergab geht, sind die konditionellen Anforderungen überschaubar. Insgesamt waren wir wohl wir fast 2 Stunden unterwegs, aber natürlich nur, weil so viel Zeit am Spielplatz verbracht wurde:)

Lust auf andere Ausflüge im Kanton Schwyz? Schaut mal hier nach:

Ein Tag im Tierpark Goldau

Schreibe einen Kommentar